Aus dem 1966 von Fordarbeitern gegründeten Chor - Leitung: Luca Lombardi, heute Komponist in Mailand - entwickelte sich der Chor Kölner Gewerkschafter, später umbenannt in FCKG - Formals Chor Kölner Gewerkschafter. 2007 findet der Chor seinen neuen Namen: stimmt so - chortheater köln.

Das Dirigat übernahm 1974 Annegret Keller, heute Leiterin des Musikzweiges der Gesamtschule Mülheim-Saarn und Initiatorin zahlreicher interkultureller Projekte im Ruhrgebiet.

Seit den siebziger Jahren beteiligte sich der Chor vor allem an Veranstaltungen der Friedensbewegung (Abschluss- veranstaltung der Friedensdemo am 10. 10. 1981 in Bonn) und an Gewerkschaftsveranstaltungen (Feier zum 90. Geburtstag der Metallarbeitergewerkschaft in der Frankfurter Paulskirche, zur Gründung der Gewerkschaft ver.di 2001 in Berlin).
Ein besonderes Highlight war 1985 der Auftritt beim ersten ‚Rock am Ring’ vor 75.000 Zuschauern als Backgroundchor der Gruppe ‚Foreigner’.

Ab 1980 erarbeitete der Chor unter der Regie von Jochen Kolenda Rezitationen und kleine Szenen. Die Theaterarbeit wurde erweitert und mit Unterstützung der Schauspielerin Biggi Wanninger und des Schauspielers Bart Hogenboom fortgesetzt. Es entstanden erste Revue-Programme.

1992 übernahm Petra Stöve, die bereits seit 1982 als Co-Dirigentin fungierte, die musikalische Leitung. Unterstützt wurde sie bis 2019 von Bernd Kaftan, der in dieser Zeit zahlreiche Kompositionen und Arrangements für die Programme geschrieben hat

Seit 1994 entwickelt der Chor eigene Musicals. Geschrieben werden die Stücke von einer Autorengruppe des Chores, angeregt durch Diskussionen und Improvisationen aller Sängerinnen und Sänger.

1999 wurde der FCKG Leistungschor im Landeschorverband NRW.

Im Jahr 2000 begann das Ensemble für einige Jahre mit dem indischen Regisseur  Gracias Devaraj zu arbeiten. Diese Aufgabe haben unterdessen Mitglieder des Chores übernommen. Es ist im  Chor selbstverständlich, dass jedes Mitglied sich seinen Fähigkeiten  entsprechend einbringen kann.

 

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