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Ein 40köpfiges Ensemble bestehend aus dem Bonner Chor „Die Krähen“ und dem FCKG Formals Chor Kölner GewerkschafterInnen, den Solistinnen Biggi Wanninger und Anne Hartkamp sowie einer vierköpfigen Rockband, stellt Geschehnisse von 1933 bis 2005 in einer Collage aus Szenen, Bildern und Liedern dar.
Momente aus dem Leben einer Frau begleiten den Zuschauer durch die Chronologie: ihr kindliches Unverständnis über den

8_MaiBonn

nationalsozialistischen Schulalltag, die Trauer um den gefallenen Verlobten, die Entrüstung der alten Frau über Kriege in der Gegenwart. Die Stücke bewegen nicht alleine durch ihre Musik, sondern auch durch ihre Inszenierung. Lieder über Trauer und Widerstand, das kabarettistische Kommentieren von Wirtschaftswunder und Arbeitslosigkeit bis zur rockigen Aufforderung „Komm in die Gänge“ – das alles bildet zusammen mit künstlerisch bearbeiteten Einspielungen historischer Film- und Tondokumenten unsere Stellungnahme.

In unserem Staat soll eine solch brutale Herrschaft von Menschen über Menschen nie mehr möglich werden.

 

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